1.Was sind die bipolaren und unipolaren Eigenschaften eines Motors?
Bipolare Motoren:
Unsere Bipolarmotoren besitzen in der Regel nur zwei Phasen, Phase A und Phase B, wobei jede Phase zwei abgehende Drähte mit jeweils eigener Wicklung aufweist. Zwischen den beiden Phasen besteht keine Verbindung. Bipolarmotoren haben insgesamt vier abgehende Drähte.
Unipolare Motoren:
Unsere unipolaren Motoren verfügen im Allgemeinen über vier Phasen. Auf Basis der zwei Phasen bipolarer Motoren werden zwei gemeinsame Leitungen hinzugefügt.
Wenn gemeinsame Drähte miteinander verbunden werden, ergeben sich 5 abgehende Drähte.
Wenn die gemeinsamen Drähte nicht miteinander verbunden sind, besteht die abgehende Leitung aus 6 Drähten.
Ein unipolarer Motor hat 5 oder 6 abgehende Leitungen.
2.Was ist die maximale Betriebsfrequenz/maximale Auslösefrequenz??
Maximale Betriebsfrequenz/Maximale Ausklappfrequenz
Die maximale Betriebsfrequenz, auch bekannt als maximale Drehfrequenz / maximale Auslösefrequenz, ist die maximale Frequenz, mit der der Motor unter einer bestimmten Ansteuerform, Spannung und einem bestimmten Nennstrom ohne zusätzliche Last weiterdrehen kann.
Aufgrund der Trägheit des Rotors benötigt ein rotierender Motor im Vergleich zu einem stationären Motor ein geringeres Drehmoment zum Anlaufen, sodass die maximale Betriebsfrequenz größer ist als die maximale Anlauffrequenz.
3.Wie hoch sind das Zugmoment und das Zugmoment eines Schrittmotors?
Auszugsdrehmoment
Das Auslösemoment ist das maximale Drehmoment, das ohne Schrittverlust aufgebracht werden kann. Es erreicht seinen
Das Maximum liegt bei der niedrigsten Frequenz bzw. Drehzahl und nimmt mit steigender Frequenz ab. Wenn die Last auf dem
Wenn der Schrittmotor während der Rotation das Abreißmoment überschreitet, fällt der Motor aus dem Schritt.
und ein präziser Betrieb wird nicht möglich sein.
Anzugsmoment
Das Anzugsmoment ist das maximale Drehmoment, bei dem ein Motor mit einer bestimmten Frequenz zu rotieren beginnt.
Stillstand. Der Schrittmotor kann nicht in Rotation versetzt werden, da das Lastmoment das Anzugsmoment überschreitet.
Das Anzugsmoment ist aufgrund der Trägheit des Motorrotors kleiner als das Lösemoment.
4.Wie groß ist das Selbstpositionierungsdrehmoment eines Schrittmotors?
Das Rastmoment ist das Drehmoment, das im stromlosen Zustand aufgrund der Wechselwirkung der permanenten Kräfte auftritt.
Magnete und Statorzähne. Durch Drehen des Motors ist eine spürbare Störung oder ein Rastmoment zu erkennen.
Im Allgemeinen verliert ein Schrittmotor die Synchronisation, wenn das Auslösemoment aufgrund von
Überlastung. Motoren werden häufig anhand von Auslösemomenten oberhalb der Überlastung ausgewählt und bewertet.
Anforderungen an die Anwendung zur Vermeidung von Zählverlusten oder Motorausfällen.
5.Welche Ansteuermodi gibt es für Schrittmotoren?
Wellen-/Einphasen-Ansteuerung funktioniert mit nur einer Phase
Die Pole werden nacheinander eingeschaltet, wie in der Abbildung rechts dargestellt. Sobald der Antrieb Pol A (Südpol), grün dargestellt, mit Strom versorgt, zieht dieser den Nordpol des Rotors an. Sobald der Antrieb Pol B mit Strom versorgt und Pol A abschaltet, dreht sich der Rotor um 90°. Dieser Vorgang wiederholt sich, sobald der Antrieb die Pole nacheinander mit Strom versorgt.
Die 2-Phasen-Ansteuerung verdankt ihren Namen der Tatsache, dass jeweils zwei Phasen gleichzeitig aktiv sind. Werden die Pole A und B als Südpole (grün dargestellt) angesteuert, zieht der Nordpol des Rotors beide Pole gleichmäßig an und richtet sich in der Mitte aus. Bei fortlaufender Ansteuerung positioniert sich der Rotor kontinuierlich zwischen den beiden Polen. Die 2-Phasen-Ansteuerung bietet keine höhere Auflösung als die einphasige Ansteuerung, erzeugt aber ein höheres Drehmoment. Diese Ansteuerungsmethode, auch „Vollschrittansteuerung“ genannt, verwenden wir am häufigsten in unseren Tests.
Die 1-2-Phasen-Ansteuerung ist so benannt, weil der Treiber zwischen einphasiger und zweiphasiger Erregung umschaltet. Der Treiber erregt zunächst Pol A, dann die Pole A und B, anschließend Pol B, dann wieder die Pole A und B usw. (siehe grüner Bereich rechts). Die 1-2-Phasen-Ansteuerung ermöglicht eine feinere Bewegungsauflösung. Bei zweiphasiger Erregung liefert der Motor ein höheres Drehmoment. Wichtig: Drehmomentwelligkeit ist problematisch, da sie Resonanzen und Vibrationen verursachen kann. Im Vergleich zur Vollschritt- bzw. 2-2-Phasen-Ansteuerung ist der Schrittwinkel bei der 1-2-Phasen-Ansteuerung nur halb so groß, und es werden doppelt so viele Schritte für eine Umdrehung benötigt. Daher wird die 1-2-Phasen-Ansteuerung auch als „Halbschritt-Ansteuerung“ bezeichnet. Sie gilt als die einfachste Form der Teilungssteuerung.
6,Wie wählt man einen geeigneten Schrittmotor aus?
Für die beste Auswahl, jene
Grundlegende theoretische Regeln müssen beachtet werden:
Die erste Aufgabe besteht darin, den richtigen Schrittmotor für die Anwendung auszuwählen.
1. Wählen Sie den Motor anhand des höchsten Drehmoments/der höchsten Drehzahl, die für die Anwendung erforderlich sind (Auswahl basierend auf dem ungünstigsten Fall).
2. Verwenden Sie eine Auslegungsreserve von mindestens 30 % aus der veröffentlichten Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie (Auszugskurve).
3. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung nicht durch externe Ereignisse beeinträchtigt wird.
Veröffentlichungsdatum: 09.09.2025




